Woraus besteht der Backbouncer?
Er besteht aus einer auf dem Kopf stehenden U-Form, die sich über die gesamte Spielfeldbreite erstreckt. An der Vorderseite ist eine Zellkautschukschicht angeklebt. Ein Bereich in Breite des Tores ist markiert. Er kann auf jede beliebige Figurenreihe gestellt werden.
Wenn der Zellkautschuk angeschossen wird, prallt der Ball mit annähernd gleicher Geschwindigkeit, mit der er geschossen wurde, zurück (ein geringer Teil wird von der Gummischicht absorbiert).
Was soll der Backbouncer?
Wir wollen Bälle, die wir haben nicht verlieren, völlig klar.
Bälle, die sich nicht in unserem Besitz befinden, wollen wir haben.
Das sind Bälle, die entweder der Gegner hat, oder welche die ungeplant irgendwo herum schwirren, als Abpraller oder als Ergebnis einer anderen nicht geglückten Aktion, entweder von uns oder vom Gegner.
Diese Bälle zu fangen und dem eigenen Spiel zu zu führen ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor beim Kickern.
Hierzu sind Reaktionsschnelligkeit sowie spieltechnische Fähigkeiten erforderlich. Es muss blitzschnell entschieden werden, welche Puppe den Ball erreichen kann, da jede Puppe nur in einem begrenzten Abschnitt bewegt werden kann.
Es kann aber praktisch nicht allein geübt. Hier kommt der Backbouncer ins Spiel.
Durch schräges oder gerades, hartes oder weiches Anschiessen des Backbouncers kann ich beliebig schwer zu fangende Bälle produzieren und so die Auge-Handkoordination trainieren.
Es gilt "Einfallswinkel = Ausfallswinkel". Die "zuständige" Puppe muss in der richtigen Haltung positioniert werden.
Eine von vielen Übungen:
Backbouncer mit 5er-Reihe anschießen, Ball mit 3er-Reihe fangen, dann Backbouncer mit 3er-Reihe anschießen, Ball mit 5er-Reihe fangen, usw.. Allmählich die Schusshärte steigern.
Es macht richtig Spaß und hat einen hohen Trainingswert. Man muss es ausprobiert haben!
Der Backbouncer kann mit dem Kickertrainer und auch auf einem Tisch eingesetzt werden.